Was macht eigentlich UNI-SERVICE an der Breiten Straße?

Wer in Delitzsch am Anfang der Breiten Straße unterwegs ist – vielleicht gerade von der Kirche kommend oder auf dem Weg von der Altstadtkneipe No. 2 –, hat sich vielleicht schon gefragt: Was macht eigentlich die UNI-SERVICE GmbH hinter der Nummer 6?

Die Antwort führt weit über Delitzsch hinaus. Von hier aus organisiert das Unternehmen Prüfungen an Pipelines, Raffinerien, Fahrzeugen und Industrieanlagen – überall dort, wo Sicherheit nicht dem Zufall überlassen werden darf.

Robin Grögor stellt sich vor

Robin Grögor ist einer von zwei Geschäftsführern der UNI-SERVICE GmbH. Gemeinsam mit seiner Stiefmutter Manuela Grögor führt er das Familienunternehmen. Über seinen Vater kam er in den Betrieb und beschreibt seine Aufgabe heute vor allem so: Menschen für eine Branche zu gewinnen, in der es viel zu tun gibt und in der Weiterbildung eine große Rolle spielt.

Prüfen, ohne etwas kaputtzumachen

UNI-SERVICE ist auf zerstörungsfreie Werkstoffprüfung spezialisiert. Das bedeutet: Schweißnähte, Bauteile und Anlagen werden mit Verfahren wie Ultraschall, Durchstrahlung, Magnetpulver- oder Wirbelstromprüfung untersucht, ohne dass dafür eine Probe entnommen oder ein Bauteil beschädigt werden muss. Vereinfacht gesagt: ein spezialisierter TÜV für industrielle Anlagen und Werkstoffe.

Bildrechte: Robin Grögor / UNI-SERVICE GmbH

Das ist besonders wichtig, wenn Rohre, Tanks, Maschinen oder sicherheitsrelevante Bauteile über viele Jahre zuverlässig funktionieren müssen. Bei großen Revisionen in Raffinerien etwa arbeiten die Prüfteams projektabhängig über Wochen vor Ort, damit die Anlagen anschließend wieder sicher in Betrieb gehen können.

Ein Delitzscher Unternehmen mit internationaler Erfahrung

Seit 1999 ist die UNI-SERVICE GmbH am Markt. Das Unternehmen arbeitet deutschlandweit und bei Projekten auch international – unter anderem im Pipeline- und Anlagenbau. Zum Team gehören nach Angaben aus dem Gespräch rund 35 Beschäftigte. Eine Tochtergesellschaft in Süddeutschland ergänzt das Angebot, etwa im Spezialfahrzeug-, Automobil- und Kranbau.

Bildrechte: Robin Grögor / UNI-SERVICE GmbH

Für neue Kolleginnen und Kollegen ist der Einstieg auch als Quereinsteiger möglich. Entscheidend sind die Bereitschaft zur Weiterbildung und die Lust auf abwechslungsreiche Einsätze. Denn kein Auftrag gleicht dem anderen: Mal geht es um einen kurzen Termin, mal um Schichtarbeit auf einer Baustelle oder in einer Raffinerie.

Mehr als ein unscheinbarer Standort

Von außen wirkt der Standort an der Breiten Straße vielleicht unspektakulär. Dahinter steckt jedoch ein Unternehmen, dessen Arbeit dazu beiträgt, dass große technische Anlagen, Fahrzeuge und Leitungen sicher funktionieren. Ein Stück Delitzsch, das meist im Hintergrund arbeitet – und gerade deshalb wichtig ist.

Weitere Informationen gibt es auf www.uni-service-leipzig.de.